Die letzten Tage der Menschheit
Ein Theaterstück nach Karl Kraus
der Klasse 12b der Freien Waldorfschule Dresden
Über uns
Wir – die Schüler der Klasse 12b sind teilweise schon von Anfang an in einer Klasse. Manch anderer ist später dazugekommen. Doch zusammen sind wir in unserer Schullaufbahn vielen Herausforderungen begegnet und haben diese gemeinsam gemeistert. Seien es Praktika, Theateraufführungen oder Prüfungen – durch all diese Erfahrungen wurden wir zu den Menschen, die wir nun am Ende unserer Schulzeit sind. Das zwölfte Schuljahr ist geprägt von künstlerischen Ausarbeitungen und Herausforderungen. Nach der Präsentation der Jahresarbeiten, zu Beginn des Schuljahres und dem Abschluss in der Eurythmie folgt nun die letzte und vielleicht auch gewaltigste Herausforderung im zwölften Schuljahr – das Theaterstück. Denn selbständig müssen wir alles bis zur Aufführung erarbeiten – der rohen Text, den Proben, der künstlerischen Gestaltung und allen Kostümen. Zu diesem besonderen Anlass möchten wir Sie hiermit herzlich einladen! Lassen Sie sich von „Die letzten Tage der Menschheit“ überraschen, mitreißen und zum Nachdenken anregen.
Das Stück
Als das alte Europa 1914 mit großem Getöse fiel, schrieb der Wiener Literat Karl Kraus auf, was er vom Krieg erlebte und sah. Doch nicht in einer ausladenden Schlachtchronik – stattdessen sammelte Kraus in "Die letzten Tage der Menschheit" Charaktere, welche, alle mehr oder weniger vom Krieg berührt, ihm vor allem in Wien begegneten. So ist der Wiener Dialekt allgegenwärtig - da sind der Zeitungsausrufer, welcher die neusten Schlagzeilen an der Straßenecke schreit, die Offiziere, die ihre Berichte verändern oder fälschen, der Restaurantbesitzer Anton Grüsser, der sich in den Zeiten von Lebensmittelknappheit durchzubringen versucht, die Invaliden, die Schuljungen, der Lehrer... Kraus nähert sich dem Krieg über die Menschen, die in ihm kämpften, hungerten, ihn anfangs begrüßten und später verfluchten. Patriotische Propaganda, Durchhalteparolen, Schwarzmarkt, Frontquartiere - in einer großen Sammlung von Szenen ersteht ein Bild auf. Es ist Warnung und Anklage, Groteske und Dokumentation.
Info
Am 26. | 27. | 28. | 30. | 31. Januar und 1. Februar 2014 jeweils 19 Uhr finden die Aufführungen im Futterstall West der Ostrale Dresden statt.
Die Anfahrt ist problemlos mit der Linie 10 an Messe Dresden möglich.
Ostrale Dresden | Futterstall West | Messering 8 | 01067 Dresden
Preise: Ermäßigt 5€ | Erwachsener 8€
vorbestellen unter tickets@letzte-tage.de, »Karten«
oder an der Abendkasse letzte Karten erhalten.
Karten
Wir haben erfolgreich alle Aufführungen bewältigt. Wir danken Ihnen sehr für Ihr Interesse.
- Ihre Klasse 12b
Sponsoren
Impressum
Bei weiteren Sponsoringanfragen oder Fragen schicken sie uns gern eine Email an info@letzte-tage.de

Grafiken
George Grosz (1893 - 1959)

Gestaltung und Programmierung
2013 | Gustav Karl Neustadt | graffiti@neu-gestaltung.de

Texte
Das Stück | Lisa Albrecht
Über uns | Lydia Nast

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